Nanami

Alright?

Ich sitze hier. In meinem Zimmer. Habe es mir gemütlich gemacht, eine Kerze angezündet. Höre schöne Musik. Schreibe mit meinen Liebsten. Die Heizung wärmt meine Füße. Alles scheint so perfekt, so wunderbar…

Und doch, sitze ich hier und denke darüber nach, was wäre wenn…?!

Warum denkt man gerade in solchen schönen Momenten, in denen eigentlich fast alles perfekt ist, darüber nach, was anders wäre, wenn dieses und jenes doch so oder so passiert wäre und so weiter und sofort…? Wenn es so schön ist, warum genießt man es dann nur so selten? Warum will man immer wissen, was anders gelaufen wäre, wenn…?

„Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, dann wär ich schon längst Millionär!“

Alt bekannt, aber wahr.

Man denkt einfach viel zu sehr über alles und jeden nach, anstatt „einfach mal die Fresse zu halten und zu genießen!“.

21.2.11 19:06


Näher mein Gott, näher zu Dir

Es gibt Dinge, die werden wir nie verstehen, nie begreifen können. Dennoch fühlen wir, dass es sie gibt, dass da mehr sein könnte…

Und zu diesen Dingen gehört nun einmal auch der Tod.

Vor zwei Wochen war ich zum, sage und schreiben, vierten Mal auf einer Beerdigung, wenn man bedenkt, dass ich gerade mal 21 Jahre jung bin. Beerdigungen sind nicht schön und das werden sie auch nie sein. Dennoch gibt es Unterschiede. Es gibt jene, bei denen man sich mit „gutem Gewissen“ verabschieden und „frohen“ Mutes zurückblicken kann und jene, bei denen nicht nur eine Welt zusammenbricht, sondern das eigene Leben sinnlos erscheint. Ersteres habe ich nun schon nun schon drei Mal erlebt (Uropa, Opa und die Oma meines Freundes). Zweiteres habe ich nicht persönlich erlebt, aber mit angesehen… Die einzige Frage, die sich einem hierbei stellt, ist: Warum? Warum jetzt? Warum überhaupt? Warum… ? Doch niemand vermag hierauf eine Antwort geben zu können. Alles was bleibt ist die Verzweiflung und das ewig Ungewisse…

Die meisten Menschen machen sich über den Tod nur wenig oder gar keine Gedanken. Wann auch? Oft ist man viel zu sehr mit sich selbst, seinem Alltag und dem ganzen „Drumherum“ beschäftigt, als dass man sich über solche Dinge Gedanken machen würde. Da bleibt kaum Zeit, sich wenigstens auch nur für fünf Minuten hinzusetzen und sich über das, was unser Leben ausmacht, Gedanken zu machen. Und dazu gehört auch der Tod. Denn keiner von uns hat das „Vergnügen“ für immer und ewig hier auf Erden bleiben zu dürfen. Wir alle müssen gehen, nur wissen wir nicht, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist…

Wir fangen an zu vergessen…

Vergessen, dass das Leben eigentlich ein schönes Geschenk sein sollte.

Vergessen, dass das Leben nicht nur aus unserem Alltag besteht.

Vergessen, dass „leben“ LEBEN heißt und nicht umgekehrt.

Vergessen, dass das Leben kostbar ist.

Vergessen, dass das Leben nicht für die Unendlichkeit bestimmt ist.

Vergessen, denjenigen zu gedenken, die nicht mehr bei uns sind.

Vergessen die Menschen, die von uns gegangen sind.

Vergessen, dass der Tod Teil unseres Lebens ist.

Wir haben vergessen…

Die Wahrheit tut immer weh. Aber vielleicht wird den meisten Menschen erst dadurch bewusst, was für Fehler sie (täglich) machen. Manchmal muss man eben einfach ins kalte Wasser geschmissen werden…

Man sollte die Menschen, die einmal waren und mit denen man gerne Zeit verbracht hat, nicht vergessen. Man sollte sie sich nicht nur im Herzen bewahren, sondern ihnen auch den einen oder anderen Gedanken hin und wieder schenken. Sich Zeit nehmen. Zeit nehmen auf Vergangenes zurückzublicken und sich damit auseinander zu setzen.

Als ich auf der Beerdigung der Oma meines Freundes war, die im Januar diesen Jahres stattgefunden hat, wurde mir bewusst, wie schön es ist, sich von einem Menschen verabschieden zu können. Denn manche Menschen werden nie in der Lage sein, dies tun zu können, eine ganz „normale“ Beerdigung zu erleben. Auch wenn es sehr schmerzt, weil es nun endgültig und für immer ist, so hatte sie doch eine schöne Beerdigung. Ein erfülltes und langes Leben. 86 Jahre ist sie geworden. Erlebte (unerwarteterweise, da sie einen Magenkrebs hatte)  noch Weihnachten und auch sogar Silvester, den Beginn eines weiteren neuen Jahres. Ein klein wenig durfte sie noch 2011 erleben, bis sie dann friedlich einschlief, ganz ohne Schmerzen.

Es schmerzt sehr, einen geliebten Menschen zu verlieren, doch denke ich, dass es kein schöneres Ende als dieses geben kann: Glücklich und lange gelebt zu haben, stolz auf das sein zu können, was man im Leben erreicht hat und ganz bis zum Schluss von (schlimmen) Krankheiten verschont geblieben zu sein.

Der schlimmste Moment einer Beerdigung ist, jedenfalls für mich persönlich, vor dem Grab zu stehen und in das „Loch“ hinunterzusehen, auf den Sarg bzw. die Urne. So viele Gedanken gehen einem in diesem Moment durch den Kopf, so vieles und gleichzeitig ist alles so leer. In diesem Augenblick wird einem wirklich bewusst, dass dies das letzte Mal sein wird, dass man den Menschen „sieht“ und sich von ihm verabschieden kann. Denn sagt man ihm diesmal Adieu zum Abschied, wird derjenige niemals wieder zurückkehren. Ich glaube, es gibt keinen schlimmeren Moment, der einen so tief berührt, der einem so klar vor Augen hält, wo man sich gerade befindet und doch wirkt alles so unreal und verschwommen… Jede Beerdigung ist anders, aber sie haben alle eins gemeinsam, Tränen, Trauer, Schmerz und Endgültigkeit.

Der Tod wird uns immer begleiten und allgegenwärtig sein, aber deshalb sollten wir diesen nicht in Vergessenheit geraten lassen, sondern uns Zeit für ihn nehmen.

Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nur mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

6.2.11 20:32


2011 - Neues Jahr, neues Glück, neue Herausforderung -

Auch wenn ich mich schon lange nicht mehr gezeigt habe, so existiere ich dennoch… *g* Ich bin wohl nicht gerade die aller Fleißigste, was das „Erhalten“ eines Blogs angeht, aber nun ja, man hat eben so seine Verpflichtungen, ich nenne das jetzt einfach mal so… *dummdidumm*

Tja, wir schreiben zwar heute schon den 31. Januar 2011, aber dennoch liegt das neue Jahr noch nicht so weit zurück, als dass man das alte schon komplett verlassen/ vergessen hätte.

Altes verblasst und Neues erblüht.

Rückblickend war 2010 ein wirklich gutes Jahr! Ein gutes Jahr für mich, für mich ganz persönlich!

Seit April 2010 konnte ich wieder neuen Mut fassen und langsam aber sicher meinen eigenen Weg beschreiten. Denn am 01. April 2010 fing mein Praktikum in der Kanzlei an.

Seit September 2010 begann für mich ein neuer Lebensabschnitt, der mit meinem Ausbildungsvertrag sozusagen besiegelt wurde. Seither gehe ich 1 ½ Tage in der Woche (wieder) zur Schule.

Ich bin angekommen.

Seit November 2010 habe ich das Gefühl, dass nun alles „perfekt“ ist, denn nicht nur ich „genieße“ meine Ausbildung, sondern auch die Kanzlei scheint nun endlich ein gutes Team gefunden zu haben (kurze Anmerkung: Das Mädchen, dass mit mir zusammen die Ausbildung angefangen hatte, würde gekündigt… Es war einfach nicht stimmig, hatte nicht gepasst. So viel zu, Thema Team….

Seither geht es mir gut!

Klar, es gibt immer wieder Tage, die laufen einfach nicht so gut und sicher, gibt es ebenso Tage, an denen man Fehler macht und dafür auch einen „Vortrag“ kassiert, aber niemand ist unfehlbar, das sind wir alle nicht, schon allein deswegen nicht, weil wir alle Menschen sind…

Für mich persönlich war das Jahr 2010 dahingehend spannend und aufschlussreich… Und ich denke, auch einige andere freuen sich über das, was ihnen 2010 passierte...

Liebestechnisch hat sich eigentlich nichts verändert, ich bin seit eh und je glücklich vergeben und verliebt.

 Meinen Freunden ging es letztes Jahr, soweit ich das beurteilen kann, auch gut. Es gab zumindest keinen Schicksalsschlag zu verzeichnen, alle sind gesund und munter geblieben, Gott sei Dank!

Es gibt bestimmt noch tausend Dinge, die ich sagen möchte, die erwähnenswert wären, aber um all diese schönen Dinge aufzuzählen, fehlt mir schlicht weg die Zeit. Es würde einfach den Rahmen sprengen, aber ich werde all’ diese Erinnerungen in meinem Herzen behalten und so schließe ich das Jahr 2010 mit gutem Gewissen und einem Lächeln ab.

Willkommen 2011 - Ich bin gespannt…

Ps. Und nein, Vorsätze gibt es keine *g*

31.1.11 21:13


Wie bedeutsam gerade mal 10 Tage sein können

Was könnte ich wohl damit meinen? 10 Tage? 10 Tage lang schlafen? 10 Tage lang Diät halten oder vielleicht 10 Tage lang wegen einer Sache streiken? Nein, weder das eine noch das andere. 10 Tage Urlaub! URLAUB heißt das Stichwort oder eher Zauberwort?!! Ich hatte vom 16. bis zum 27. August 2010 Urlaub. Sprich zwei Wochen, da aber die beiden Wochenenden natürlich nicht mitgerechnet werden, sind es eben nur 10 Tage Urlaub.

Mein Gott, ich wusste gar nicht, wie schnell 10 Tage vorbei sein können... *schwupp* Da war es auch schon Montag, der 30. August 2010, der Wecker klingelt um 06.45 Uhr und ehe ich mich versehe, ist es auch schon 09.00 Uhr und ich sitze wieder an meinen Arbeitsplatz. Und arbeite... Schon wieder xD Aber Gott sei Dank immernoch
.

Ich hatte mich wirklich auf meinen Urlaub gefreut! Zwei Wochen lang NICHTS tun und ausruhen. Keine Akten, keine Rechnungen, keine Mandanten, kein Telefon, keine Anwälte, einfach nichts dergleichen... *seufz* Nun ja, das mit dem nichts tun hatte sich aber auch schon in der ersten Woche in Luft aufgelöst, da ich unbedingt in meiner freien Zeit, natürlich, mein Zimmer endlich mal wieder aufräumen, entmisten, abstauben und saugen wollte! Ich hätte ja nie gedacht, dass dafür gleich zwei Tage in Anspruch genommen werden mussten... Tja, so kann man sich irren xD. Wenn ich halt aufräume, dann richtig *g*. Aber ich bin kein Putzteufel! Trotzdem ein recht ordentlicher Mensch, der manchmal einen Hang zu Unordnung hat *g*. Von wegen Sternzeichen Jungfrau! Ich bin keineswegs penibel und nur am putzen ^^°...
Den Rest der ersten Woche verbrachte ich mit meinem Schatz, der zur Zeit immer noch Semesterferien hat... Gemeinheit!
Freitags waren wir zusammen mit meinen Freunden im Rheinau Pub. Nach einem Jägermeisterspielchen, zwei gewonnen Schlüsselbunden als Trostpreise, einem gewonnen T-Shirt als Hauptgewinn und zwei gesponserten Jägermeister, ging auch dieser Abend zu Ende.

Die zweite Woche fing mit unserem (meinem und meinem Schatz) geplanten bzw. gebuchten Kurzurlaub an.
Drei Tage Freiburg!
Ein Tag doofes Wetter (heißt: ab und an mal Regen), einen Tag Sauwetter (heißt: Regen, Regen, Regenerguss) und strahlendes Wetter (heißt: Sonnenschein pur). Tja 2:1 für den Regen... -.- Leider... Das verdammte uns nämlich dazu, gleich zweimal die freiburger Innenstadt zu durchforsten... Laden für Laden, Straße für Straße... xD Leute, ich kann euch eines sagen: Jetzt kenne ich Freiburgs Innenstadt in- UND auswendig! *g*
Meinen Geburtstag verbrachten wir nass und frierend (jedenfalls mir war irgendwann dann doch kalt vor lauter nass, nass und nochmals nass xD) in den Geschäften von Freiburg. Abends ging es dann ins Planetarium. Einsteins Kosmos. So jedenfalls hieß die Vorstellung und genau darüber ging sie auch. Ich muss zu geben, die Titel klang schrecklicher, als es letztlich war, ich hab eigentlich alles verstanden, vermutlich aber die Hälfte längst wieder vergessen xD.
Den einzigen Sonnentag verbrachten wir dann im Mundenhof, einem großen Park mit Tiergehegen. Kostenlos, schön gemacht, mit riesigen Gehegen für die Tiere, ABER dafür mit Bahn und Bus sehr schwer zu erreichen... Jedenfalls was die Anzahl an Fahrten dort hinauf betrifft... Sage und schreibe DREI mal täglich, nicht mehr und nicht weniger, fährt der Bus zum Mundenhof. Da wir hinzus keine 1 1/2 Stunden warten wollten, sind wir gelaufen. Der Weg war zwar ausgeschildert, dafür jedoch recht sperrlich... Mitten durch den Wald, irgendwo im nirgendwo! Rückzus hätten wir bis 17.00 Uhr warten müssen, bis der nächste und auch letzte Bus uns wieder zum Bahnhof fährt, dabei war gerade mal 12.00 Uhr mittags. Tja, was blieb uns wohl anderes übrig? Erraten! Laufen. Als wären wir in dem Park selber, der recht groß ist, nicht schon genug gelaufen ^^°. Nun ja, wir haben es trotz alledem heil wieder ins Zentrum von Freiburg geschafft.
Um uns zeitweise die Zeit zu vertreiben, hatten wir uns sogar ein Kartenspiel und ein stink normales Kartenset gekauft. Und so saßen wir nachmittags oder/ und abends auf usnerem Hotelbett und spielten gegeneinander Karten. Ich sage nur eines *mau mau* ^^
Unser Hotel war direkt im Zentrum, nur wenige Minuten von der richtigen Innenstadt entfernt und auch vom berühmten freiburger Münster. (Das bestimmt schon jede Schulklasse in dem Fach Bildene Kunst besuchen musste, inklusive einer langen ausgiebigen Führung... ^^° Ansich war das Hotel richtug gut. Sauber, nett eingerichtet und auch am Frühstücksbuffet gab es nichts zu meckern. Für den Preis und die Lage hatten wir uns echt ein gutes Hotel ausgesucht.

Den letzten Teil meiner zweiten Urlaubswoche verbrachte ich mit WoW spielen
und dem Vorbereiten meiner Geburtstagsfeier. Samstags war es dann soweit, ich feierte meinen Geburtstag zusammen mit meinen Freunden. Ja ja, die Ärmsten, mussten sich durch eine kleine Schnitzeljagd quälen *g*. Trotzdem war es ein schöner und lustiger Geburstag! Vielen lieben Dank für eure tollen Geschenke und, dass ihr überhaupt gekommen seid!

Ich habe mich jedenfalls sehr gut erholen und auch neue Energie tanken können. Es tut gut, einfach an nichts denken zu müssen, seine Seele baumeln lassen zu können. Einfach mal abschalten! (Das hat ja auch schon immer der liebe gute alte Herr Peter Lustig aus Löwenzahn am Ende jeder Sendung gesagt ) Den Kopf freier zu bekommen und nicht ständig das Gefühl zu haben, irgendetwas vergessen oder nicht erledigt zu haben. Ja, wenn Druck abfällt, dann ist das etwas schönes, jedenfalls der "Stressdruch" *g*. Von Tiefenrausch ect. habe ich keinerlei Ahnung xD.

 Tja, und dann war es soweit, Sonntagabend... Schlafenszeit... Montagmorgen... Arbeitszeit...

31.8.10 22:37


Radelt um eurer Leben!

Ja, da war sie mal wieder, die Radtour. Da der Urlaub mit meinen Freundinnen leider nicht geklappt hatte, aus zeitlichen Gründen (last last minute sozusagen), entschieden wir uns zwei Tagesausflüge zusammen zu verbringen. Einmal eine Radtour mit anschließendem Flammenkuchenessen und das andere Mal ein Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill, der aber buchstäblich ins Wasser fiel, weshalb ich euch nun nur von einem der beiden Tagesausflüge berichten werde:

Nach einem kleinen Missverständnis, wo genau wir uns nun eigentlich treffen wollten/ sollten, hatten wir uns dann doch recht schnell gefunden. Ja ja, da traute uns wohl jemand nicht zu, dass wir sie an der Garageneinfahrt abholen würden . Tz tz tz! Nun, dann konnte die Grand Tour also beginnen *g*. Unser Ziel lag im Elsass, also auf der anderen Seite des Rheins. Bis zu der Brücke, die es zu überqueren galt, da uns schwimmen mit dem Fahrrad im Rhein doch ein wenig schwierig erschien, hatten wir keine großen Probleme! Alles klappte wunderbar. Mal abgesehen davon, dass eines der lieben Fahrräder anfangs laute Knackgeräusche von sich gab, da die Gangschaltung wohl nicht mehr ganz so funktionierte, wie sie es tun sollte. Aber das Problem war bald behoben, also krachte nur noch ab und an in einem gleichmäßigen Rhythmus meine Pedale xD. Und auch abgesehen davon, dass wir vor lauter quatschen in der Trinkpause, die eigentlich nur einige Sekunden dauern sollte, das weiterfahren fast vergessen hatten... Und, ich deshalb auch fast meinen Rucksack vergesen hätte mitzunehmen, dabei stand er direkt neben mir und wartete nur darauf, hoch auf den Rücken genommen zu werden ^^°. Dank meiner Freundin, blieb er jedoch nicht alleine zurück und mein Geld, meine Papiere und der Ausweis UND das Essen!! *g* Ja ja, wie gesagt, es gab eigentlich keine großen Probleme .

Nachdem wir die Brücke überquert hatten, standen bzw. radelten wir nun auf französischem Boden. Ich habe jedoch keine großen Unterschied bemerkt, Boden ist eben Boden *lol*. Allerdings waren die Beschilderungen und auch die Kilometerangaben auf diesen Schildern, mit denen sie sehr gegezeit hatten, alles andere als hilfreich! Zu wenige Schilder und seltsamte Kilometerangaben ließen uns natürlich prompt in die falsche Richtung fahren. Zum Glück bemerkten wir dies gleich und fuhren noch einmal zurück. Dank der Hilfe eines uns entgegenkommenden Radfahrers, der sich den Berg gerade hochquälte, während wir ihn inmitten dieser Anstengung auf unser verloren gegangenes Ziel ansprachen, waren wir wieder auf dem richtigen Weg. Doch kurz darauf fuhren wir anstatt rechts, geradeaus und landeten auf einem im wahrsten Sinne des Wortes durchlöcherten Weg entlang des Rheins. Schlaglöcher, so weit das Auge reichte! -.-° Liebe Freunde, ich versichere euch, es gibt wirklich NICHTS schöneres als entweder direkt durch ein Schlagloch zu fahren oder aber bei dem Versuch den restlichen Löchern auszuweichen in einem Schlagloch zu laden! Nach einigen bereits zurückgelegten Metern, entschieden wir uns zwei Leute, die gerade beim angeln waren, abermals nach dem richtigen Weg zu fragen. Und siehe da, dies Mal hatten wir es geschafft! Keine Umwege mehr bzw. Falschwege *g*. Allerdings mussten wir uns an einer riesigen Kläranlage vorbeiquälen... Ich sage nur eines: Der Gestank war wirklich auf einigen Metern der Strecke unerträglich, weshalb sich auch eine Kandidatin plötzlich mit Lichtgeschwindigkeit aus der Gefahrenzone hinausradelte xD. Ach ja, jetzt kann ich darüber lachen, aber wenn man selber daran vorbeifährt bzw. mitten durch diesen üblen Geruch, dann macht das keinen Spaß mehr! Na ja, ich muss zu geben, ein wenig zum schmunzeln und lachen fande ich es auch, während ich den Gestank einatmete xD! *g* Komischerweise duftete es am Ende der Gefahrenzone nach frisch gebackenen Brötchen, die gerade aus dem Ofen genommen wurden. Glücklicherweise war ich nicht die einzige, die diesen Duft wahrnahm ^^°! Ansonsten wären wohl meine Geruchsnerven verätzt gewesen xD. Wir fuhren also weiter. Immer weiter und weiter und hatten dabei soooo viel Spaß, herrrlich ! Vorbei an gaaaanz vielen Störchen, die Gott sei Dank nicht sauer reagieren, wenn man sie mit "miez miez" locken (ärgern?) möchte xD! Auf so dumme Ideen kommt nur eine in dieser Bande... .__.
Schließlich hatten wir unser Ziel erreicht und machten endlich eine längere Pause. Gemütlich saßen wir auf der Bank und unterhielten uns über Gott (zuvor hatten wir kurz die dortige Kirche besichtigt ^^) und die Welt. Schön :D. Einfach nur schön. Und die Sonne schien, alles war sooo schööön *g*.
Anschließend machten wir uns auf den Weg in ein Flammenkuchenrestaurant. Der Flammenkuchen war zwar recht teuer, aber dafür auch wirklich sehr lecker! Vor allem Banane mit Schokolade *g*. Da läuft mir jetzt noch das Wasser im Munde zusammen. So saßen wir dann gemütlich auf der Terasse und genossen im kühlen Schatten den süßen Flammenkuchen. Ja, solche Ausflüge tun der Seele richtig gut ! Bald darauf gings dann an die Heimfahrt. Ein wenig schon außer Puste, radelten wir heimwärts, vorbei an den Störchen, der Gefahrenzone, die diesmal nach Nordseefisch statt nach frischen Brötchen roch und über die Brücke hinweg, bis wir schließlich wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen waren. Unseren Rückweg hatten wir mit ein wenig Musik bestritten. Singend fuhren wir durch die Ortschaften und erfreutern uns unserer guten Laune, dem schönen Wetter und und und... :DDD

Alles in allem war das wirklich ein wunderschöner Fahrradausflug! Und ich liebe es, wenn wir uns verfahren, wenn wir Unsinn treiben und laut vor uns hinsingen, auch wenn die ganze Gegend mithört! ^^
Auf ein neues!

Danke, dass es euch gibt!

18.8.10 21:37


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